Über den Verein

Gründungsgeschichte. „Als Verein offiziell gegründet wurden die Bürger- und Goldhaubenfrauen, auf Anregung von Dieter Hardt Stremayr vom Kärntner Bildungswerk, anlässlich der 50-Jahrfeier der Stadterhebung Feldkirchens am 18. Februar 1980“, berichtet Unternehmerin Margarethe Puff, die seit nun schon 17 Jahren als Obfrau die Geschicke der Gemeinschaft entscheidend mitgestaltet. Beim Gründungsfest präsentierten sich erstmals 24 Bürgerinnen der Tiebelstadt in ihren Festtagskleidern der Öffentlichkeit. Gründungsobfrau war Maria Raunikar. Heute 30 Jahre später sind 20 Damen aktiv in der Gemeinschaft engagiert.

Kostbares Festgewand. Jede der 14 Kärntner Bürger- und Goldhaubenfrauengruppen hat ihre eigene Geschichte und Tracht. Das Festgewand der Feldkirchner Damen besteht aus dem Bürgerinnenkleid, einem Seidenkleid versehen mit Goldstickereien im Bereich des Kragenlatzes (Hauptmotive sind hier die Tulpe oder der Granatapfel), das 1950 vom Kärntner Heimatwerk entworfen wurde und dem Zubehör (weiße Handschuhe, der Pompadour, einer beutelartigen Handtasche, die aus demselben Stoff wie das Festkleid gefertigt ist, einem schwarzen Rüschenschirm und einem kleinen Blumentrauß. Das krönende Stilelement, die mit Goldblättchen bestickte und manchmal auch mit Perlen und Edelsteinen versehene Goldhaube, wird mit herabhängenden weißen Bändern getragen.

Daten

Gründungsjahr:
1980
Weibliche Mitglieder:
24

Impressionen