Über den Verein

Thomas

Zammgreifen – los !
Das Kärntnerische Ringen - ein alter Brauch.
Das Ringen in den Kärntner Nockbergen gehört zu den ältesten Bräuchen, die in Kärnten aus der Keltenzeit erhalten geblieben sind. Die reine Freude an der körperlichen Ertüchtigung, am Kräftemessen war ebenso Motiv wie das Bedürfnis nach Ruhm und Ansehen. Das Kärntnerische Ringen hat seine ursprüngliche Form bis in die Gegenwart bewahrt. Einen guten Ringer kann man so charakterisieren: Er besitzt Technik, Schnelligkeit und Kraft. Das Ringen ist ein ausgesprochener Sommerbrauch. Die Wettkämpfe finden derzeit ab Pfingsten, über dem Sommer, an Sonntagen, in den Gemeinden Fresach, Arriach, Himmelberg, Wachsenberg, Sirnitz, Deutsch Griffen und Ebene Reichenau/St. Lorenzen statt. Die Krönung des Ringerjahres sind die Kärntner Ringerlandesmeisterschaften, die jedes Jahr in einer anderen Gemeinde stattfinden. An einem Wettkampftag wird ein Ringerplatz ausgesteckt.
Ein Ringerpaar wird durch Losnummern ermittelt, welche sie am Schiedsrichtertisch selber ziehen. Wenn nun zwei Ringer den Platz betreten, ziehen sie feste Lodenjacken an, die sich farblich unterscheiden. Gehalten wird ausnahmslos am Rockkragen (rechte Hand) und am Rockzipf (linke Hand).Nach dem Kommando „ZAMMGREIFEN LOS“ beginnt der Ringerkampf. Der Gegner gilt als besiegt, wenn er mit einem Körperteil vom Knie aufwärts den Boden berührt (z.B. Oberschenkel, Hand). Ziel aller Ringergruppen ist es, dieses Brauchtum zu erhalten und der Jugend weiterzugeben.

Daten

Männliche Mitglieder:
22

Leiter/Leiterin

Thomas Santler
Mitterberg 2
9712 Fresach

Impressionen