Über den Verein

Beim Zollhaus in Bad Vellach beschäftigte Köttmannsdorfer Arbeiter gründeten 1923 fernab ihrer Heimat die "Arbeitersängerrunde Wånderbuam" .Ihr Gründungsmotto lautete: "Nach schwerer Arbeit mit frohem Gemüt, ertöne das freie Lied!" Aus politischen Gründen wurde die "Arbeitersängerrunde" 1932 aufgelöst, was aber die Sänger nicht hinderte, ihren Gesang weiter zu pflegen.

Nach dem Krieg wurde der Probebetrieb bald wieder aufgenommen, kurze Zeit sogar gemischt gesungen. Fünf Jahre bestand dann der MGV "Karawankenecho Köttmannsdorf". Chorleiter Rigobert Schönenberger trat auch als Komponist in Erscheinung. Anlässlich des traditionellen "Stefanisingens" erklang 1957 das dem jungen Solisten Georg Lausegger auf den Leib geschriebene "Dinadle vom Rosentål" zum ersten Mal.
Ab den Sechziger Jahren pflegte ein Quintett die gesangliche Tradition der "Wånderbuam" weiter, bis schließlich im Jahre 1973 fünf weitere Sänger dazu stießen und unter Chorleiter Friedrich Perkonig und Obmann Adolf Moser eine Neugründung als "Doppelquintett Wånderbuam Köttmannsdorf" erfolgte. Der harmonische Klangkörper, seit 1983 unter der Leitung von Horst Moser, agierte in nahezu gleichbleibender Besetzung bis zum Jahr 2005. Die Höhepunkte waren Auftritte im In- und Ausland, wunderbare Reisen und die gemeinsam mit dem "SK Köttmannsdorf" 3 CD Aufnahmen .
Nachdem im Jahre 2005 vier vier Sänger ihre gesangliche Laufbahn beendeten, wurde gemeinsam mit sieben Männern vom SK Köttmannsdorf ein Neustart initiert.

Daten

Gründungsjahr:
1923
Weibliche Mitglieder:
0
Männliche Mitglieder:
11