Über den Verein

Die Überlieferung berichtet, dass sich die Bürgerfrauen von Gmünd bereits am Beginn des 17. Jahrhunderts sozial betätigt haben . Hans Rudolf von Raitenau war zu dieser Zeit Herrschaftsinhaber von Burg und Herrschaft Gmünd. Sein Bruder, der mächtige Salzburger Erzbischof, hielt sich gerne fernab des Salzburger Hoftrubels, begleitet von seiner Geliebten und Lebensgefährtin Salome Alt, in Gmünd auf.

Die im Jahr 1938 gegründete Gruppe trägt ein zweiteiliges Bürgerinnenkleid aus reiner Seide. Als Vorbild diente das Kleid von Elisabeth Lax, geborene Lackner, das angeblich einem Porträt der Salome Alt nachempfunden war. Die Mutter von Elisabeth Lax war eine Tochter des Bannrichters Emperger, der über Eva Faschauner Gericht gehalten hatte. Ursprünglich waren die Kleider noch durchwegs im Grauton gehalten, mittlerweile können die Frauen nach eigenem Geschmack den Farbton wählen. Die Goldhaube, die mit reichem Stickwerk versehen ist, wird mit der weißen Masche getragen.

Karitatives und gesellschaftliches Wirken: Ein schöner Brauch der Gruppe ist es, zur Weihnachtszeit einsamen Menschen durch Besuche und Gespräche Zeit zu schenken. . Doch auch finanzielle Unterstützungen werden geleistet.
Momentan sind es 24 Damen, die bei den hohen kirchlichen und weltlichen Feiern der Stadt Gmünd dazu beitragen, dem Ganzen ein festliches Gepränge zu geben

Daten

Gründungsjahr:
1938
Weibliche Mitglieder:
24

Impressionen