Über den Verein

Obergailtaler Trachtengruppe

Wir präsentieren Tracht und Brauchtum in einem der südlichsten Talabschnitte Österreichs und bereichern mit unseren Auftritten viele Festveranstaltungen im Jahreskreis (Fronleichnam, Kirchtag, Erntedank) innerhalb Kärntens und im benachbarten Ausland.
Nach Überlieferung von Frau Frida Hochenwarter aus Waidegg wurde um die Jahrhundertwende im Gailtal die Tracht in einfacher Ausführung getragen.







Mitte 1930 kam die Expertin für Volkskunst und Brauchtum, Frau Hadwig Bertold, ins Gailtal und suchte nach alten Trachten. Auf Votivbildern in Maria Schnee (bei Mauthen) und auf einem Bild im Schloss Manndorf (bei Kötschach) entdeckte man alte Trachten. In alten Truhen und Kästen fand man Hüte und Leibln mit Quetschfalten (Sonntagstracht). Fündig wurde man auch in Nölbling und in Micheldorf bei Egg. In einem Museum in Klagenfurt erkannte man auf einem Bild von J.H.G.Schlegel aus dem 18. Jahrhundert die Obergailtaler Tracht.



Daraufhin nähte Frau Maria Kandutsch (Waidegg) im oberen Gailtal die ersten Festtagstrachten. Die Borten wurden gewebt oder geklöppelt, der Leibkittel mit Samt reich verziert. Es gab sechs Motive für den Latz zur Auswahl. Herr Steiner aus Dellach filzte die Reindlhüte. So wurden die Mädchentracht, die Sonntagstracht und die schwarze Festtagstracht immer häufiger im ganzen Tal getragen.

Daten

Gründungsjahr:
1980

Impressionen